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KMS Depression-Übersicht

Hygieneplan, Schulzentrum Petersaurach
Stand: 02. September 2020
Basiernd auf dem Rahmen-Hygieneplan zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts für Schulen nach der jeweils geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 02.09.2020
(Geltung ab dem Schuljahr 2020/2021)

1. Hygienemaßnahmen
Personen, die
– mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome aufweisen,
– in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder bei denen seit dem letzten Kontakt
mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind oder
– die einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen,
dürfen die Schule nicht betreten.
1.1 Persönliche Hygiene
– regelmäßiges Händewaschen (Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden)
– Abstandhalten (mindestens 1,5 m)
– Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch)
– Verzicht auf Körperkontakt
– Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund
1.2 Raumhygiene
Lüften:
Sicherstellung einer guten Durchlüftung der Räume (mind. 5 Minuten Lüften nach jeder Schulstunde (Kippen der Fenster eher wirkungslos)
Hygiene im Sanitärbereich:
Ansammlungen von Personen im Sanitärbereich vermeiden.

2. Anpassung der Maßnahmen an das Infektionsgeschehen
Drei-Stufen-Plan
Der Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2020/21 wird in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen nach einem Drei-Stufen-Plan organisiert, der sich an den Werten der Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt orientiert.
Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):
– Regelbetrieb unter Beachtung des Rahmen-Hygieneplans
– Im Klassenzimmer können die Schüler die Maske am Sitzplatz abnehmen.
Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz 35 – < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):
– Die Schüler an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 müssen die Masken auch am Sitzplatz im Klassenzimmer tragen, wenn dort ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann.
– An den Grundschulen muss im Unterricht keine Maske getragen werden.
Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):
– Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 Metern im Klassenzimmer
– Klassen werden geteilt und die beiden Gruppen zeitlich befristet im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht unterrichtet
– Das Tragen einer Maske auch am Sitzplatz im Klassenzimmer ist für alle Schüler aller Jahrgangsstufen verpflichtend.
Die genannten Schwellenwerte sind als Orientierungshilfe für die Gesundheitsämter gedacht, die in Abstimmung mit der Schulaufsicht entscheiden.
 regionale Unterschiede sind möglich
 Eine vollständige Schließung aller Schulen ab einem bestimmten Inzidenzwert ist grundsätzlich nicht vorgesehen.

Unabhängig von der jeweils geltenden Stufe gilt bei Auftreten einzelner Corona-Verdachts-fälle bzw. bestätigter Corona-Fälle innerhalb einer Klasse bzw. innerhalb einer Schule (Maßstab Einzelschule) Folgendes:
– zeitlich befristete Einstellung des Präsenzunterrichts in der/den jeweils betroffenen Klasse/n bzw. Kursen; ggf. auch an der gesamten Schule
– rasche Testung der Betroffenen nach Entscheidung der Gesundheitsbehörden
– Testung der gesamten Klasse / Lerngruppe auf SARS-CoV-2 sowie Ausschluss für 14 Tage vom Unterricht bei einem bestätigten Fall einer COVID-19-Erkrankung in der Klasse / Lerngruppe.

3. Mindestabstand und feste Gruppen in Klassen bzw. Lerngruppen
– Auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zwischen Schülern eines Klassen- bzw. Lerngruppenverbands kann vorerst verzichtet werden.
– Auf einen entsprechenden Mindestabstand von 1,5 m von Schülern zu Lehrkräften und sonstigem Personal ist auch weiterhin zu achten.
– Im Schulgebäude: Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m
Durchmischung von Gruppen vermeiden, indem feste Gruppen beibehalten werden
– möglichst keine jahrgangsübergreifende Durchmischung
(Ausnahme: Kurssystem, Religions- / Ethikunterricht, Wahlunterricht oder AGs)
– Bei Lerngruppe mit Schülern aus verschiedenen Klassen ist auf eine „blockweise“ Sitzordnung der Teilgruppen im Klassenzimmer zu achten. (Mindestabstand 1,5 m)
– In den Klassenräumen sollen möglichst feste Sitzordnungen eingehalten werden
(möglichst Einzeltische und frontale Sitzordnung)
– Soweit möglich soll auf Klassenzimmerwechsel verzichtet werden; die Nutzung von Fachräumen (z. B. Chemie, Physik, Musik, Kunst, Sport) ist jedoch möglich.
– Partner- und Gruppenarbeit im Rahmen der Klasse (z. B. zur Durchführung von naturwissenschaftlichen Experimenten) ist möglich
– Ganztagsangebote sind entsprechend ebenfalls möglich.
 ausreichender Abstand zur Lehrkraft bzw. sonstigem pädagogischen Personal
– versetzte Pausenzeiten sowie Zuordnungen von Zonen für feste Gruppen auf dem Pausenhof soweit möglich bzw. falls erforderlich
 Pause auch im Klassenzimmer möglich, wenn Aufsicht vorhanden

4. Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB)
Das Tragen von MNBs ist grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände und für die ersten beiden Schulwochen in der Mittelschule im Unterricht verpflichtend.

Ausgenommen von dieser Pflicht sind:
Schüler der Grundschule,
– sobald diese ihren Sitzplatz im jeweiligen Unterrichtsraum erreicht haben.
Schüler,
– in Stufe 1 sobald diese ihren Sitzplatz im jeweiligen Unterrichtsraum erreicht haben.
– während des Ausübens von Musik und Sport.
– soweit die aufsichtführende Lehrkraft eine Ausnahme erlaubt.
– bis zum sechsten Geburtstag.

Alle Personen,
– beim Essen und Trinken
– für die aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist
Sofern keine Verpflichtung zum Tragen einer MNB besteht, soll – soweit möglich – auf eine Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m geachtet werden
Auch beim Tragen einer MNB ist unbedingt darauf zu achten, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden:
– MNB muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein
– Kommt es während des Tragens zum Kontakt der Hände mit häufig berührten Ober-flächen, müssen vor der Abnahme der MNB unbedingt zuerst die Hände gründlich mit Seife gewaschen werden.
– Mundschutz nach der Abnahme so aufhängen, dass er nichts berührt und gut trocknen kann.
– Die MNB auf keinen Fall mit ungewaschenen Händen an der Innenseite, sondern am besten nur an den Bändern berühren.
– Eine mehrfach verwendbare MNB sollte so häufig wie möglich in der Waschmaschine bei 60 Grad Celsius mit herkömmlichem Voll-Waschmittel gewaschen werden.
– Eine MNB darf mit keiner anderen Person geteilt werden.

5. Infektionsschutz im Fachunterricht
5.1 Sportunterricht
– Sportausübung mit Körperkontakt in festen Trainingsgruppen ist wieder zugelassen
– Ab Jahrgangsstufe 5 sind während der ersten 9 Unterrichtstage sportpraktische Inhalte ausschließlich zulässig, soweit dabei ein Tragen von MNB zumutbar bzw. möglich ist.
 Die Entscheidung trifft die jeweilige Lehrkraft.

Im weiteren Verlauf des Schuljahres gilt:
– In Stufe 1 findet Sportunterricht unter den allgemeinen Rahmenbedingungen statt.
– In Stufe 2 ist Sportunterricht zulässig, soweit dabei ein Tragen von MNB zumutbar/ möglich ist bzw. der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten
– In Stufe 3 sind sportpraktische Inhalte zulässig, soweit dabei ein Tragen von MNB zumutbar/möglich ist und der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten wird.
5.2 Musikunterricht
– Vor und nach der Benutzung von Instrumenten der Schule müssen die Hände mit Flüssigseife gewaschen werden.
– Kein Wechsel von Stiften oder Instrumenten während des Unterrichts
– Beim Unterricht im Blasinstrument und im Gesang erhöhter Mindestabstand von 2 m
– Ab Jahrgangsstufe 5 ist während der ersten 9 Unterrichtstage Gesang zulässig, soweit das Tragen einer MNB zulässig/möglich ist und der Mindestabstand von 2 m eingehal-ten wird; Unterricht im Blasinstrument ist in diesem Zeitraum nicht zulässig.

– Für die Grundschulen ist Singen und Unterricht im Blasinstrument möglich.
Im weiteren Verlauf des Schuljahres gilt:
– In Stufe 1 findet Musikunterricht unter den allgemeinen Rahmenbedingungen statt.
– In Stufe 2 sind Unterricht im Blasinstrument und Gesang ebenfalls zulässig, da zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 2m einzuhalten ist.
– In Stufe 3 sind Unterricht im Blasinstrument und Gesang ausschließlich in Form von Einzelunterricht mit erhöhtem Mindestabstand (2,5 m) zulässig.

5.3 Unterricht im Fach Ernährung und Soziales und vergleichbare Fächer
Sorgfältige Einhaltung der Hygienemaßnahmen und der Maßnahmen des Infektionsschutzes
– Beachtung der allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln
– Besteck, Geschirr bzw. Kochgeräte sollten nicht von mehreren Personen gemeinsam verwendet werden bzw. vor Weitergabe gründlich abgewaschen werden
– Küchenarbeitsplatz vor Benutzung durch eine andere Person gründlich reinigen
– Schüler dürfen Speisen gemeinsam zubereiten
– Schüler können gemeinsam im Rahmen des Unterrichts zubereitete Speisen einnehmen, sofern die Vorgaben dieses Hygieneplans eingehalten werden.

6. Pausenverkauf, Essensausgabe und Mensabetrieb
– Pausenverkauf findet von Seiten des Anbieters nicht statt.
– Abstandsgebot von 1,5 m zwischen den verschiedenen Klassen- bzw. Kursverbänden beim Mensabetrieb muss eingehalten werden
– Die Einhaltung dieses Hygieneplans, insbesondere zum Tragen einer MNB unter 4 muss eingehalten werden.

7. Schulische Ganztagsangebote und Mittagsbetreuung
Es gelten ebenfalls die Regelungen dieses Rahmenhygieneplans.
 Offene Ganztagsangebote und Mittagsbetreuungen in festen Gruppen mit zugeordnetem Personal

8. Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen
– Grundsätzlich Schulpflicht für alle Schüler im Unterricht in der Schule
– Individuelle Risikobewertung eines Schulbesuchs vor Ort muss von einem Arzt vorgenommen werden
– Befreiung vom Präsenzunterricht nur, wenn ein ärztliches Attest vorliegt.
 gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten
 dann ärztliche Neubewertung
– ebenfalls Vorlage eines ärztlichen Attestes, wenn Personen mit Grunderkrankungen mit dem Schüler in einem Haushalt leben
– Distanzunterricht für befreite Schüler

9. Vorgehen bei Erkrankung eines Schülers/ einer Lehrkraft
9.1 Vorgehen bei Auftreten von Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen
– An Grundschulen ist in Stufe 1 und 2 ein Schulbesuch bei leichten Erkältungs-symptomen ohne Fieber vertretbar
– An weiterführenden Schulen ist ein Schulbesuch möglich, wenn sich die Symptome (wie Schnupfen und gelegentlicher Husten) 24 Stunden nach ihrem Auftreten nicht verschlimmert haben und insbesondere kein Fieber hinzugekommen ist.
Betreten Schüler in diesen Fällen dennoch die Schule, werden sie in der Schule isoliert und – sofern möglich – von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.
– Kranke Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule kommen.
Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist in
– Stufe 1 und 2 möglich, sofern die Schüler mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichem Husten) sind
 keine Testung auf Sars-CoV-2 erforderlich
– Stufe 3 erst nach Vorlage eines negativen Tests auf Sars-CoV-2 oder eines ärztlichen Attests möglich.
9.2 Vorgehen bei Auftreten eines bestätigten Falls einer COVID-19-Erkrankung

9.2.1 Reguläres Vorgehen in allen Klassen außer bei Abschlussklassen während der Prüfungsphase
– Tritt ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Schulklasse auf, so wird die gesamte Klasse für vierzehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen sowie eine Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet.
– Alle Schüler der Klasse werden am Tag 1 nach Ermittlung sowie am Tag 5 bis 7 nach Erstexposition auf SARS-CoV-2 getestet.
– Sofern durch das Gesundheitsamt nicht anders angeordnet, kann im Anschluss an die vierzehntägige Quarantäne der reguläre Unterricht wiederaufgenommen werden.

9.2.2 Vorgehen in einer Abschlussklassen während der Prüfungsphase
– Tritt während der Prüfungsphase ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Abschlussklasse bei einem Schüler oder einer Lehrkraft auf, so wird die gesamte Klasse bzw. der gesamte Abschlussjahrgang prioritär auf SARS-CoV-2 getestet.
– Alle Schülerinnen und Schüler dürfen, auch ohne vorliegendes SARS-CoV-2-Testergebnis, die Quarantäne zur Teilnahme an den Abschlussprüfungen unter strikter Einhaltung des Hygienekonzepts sowie ausgedehnten Abstandsregelungen (Sicherheitsabstand von > 2 m) unterbrechen.

10. Veranstaltungen, Schülerfahrten
– Mehrtägige Schülerfahrten sind bis Ende Januar 2021 ausgesetzt.
– Berufsorientierungsmaßnahmen sind ausdrücklich nicht ausgesetzt.
– Eintägige / stundenweise Veranstaltungen sind – soweit vertretbar – zulässig.
– Auf über den regulären Unterricht hinausgehende Aktivitäten sollte verzichtet werden, soweit dies pädagogisch vertretbar ist.
– Schulgottesdienste sind unter Beachtung des Hygienekonzepts zulässig.